Jakobus Langerhorst, Weizenkirchen OÖ

Warum Kupfer statt Eisen? Erfahrungen mit Kupfergeräten

Die Bipolarität in der Natur

Überall dort, wo die klimatischen und geologischen Bedingungen gegeben sind, ist die Erde begrünt. Der Wald, die Wiese, das Feld und das Gartenbeet, sie alle sind angewiesen auf die obere, wenn auch noch so dünne Bodenschicht, die von Feuchtigkeit und Luft durchdrungen ist. Hier können Pflanzen keimen, das Erdreich mit ihren Wurzeln durchsetzen und den für sie so wichtigen Boden mit ihren Blätterdach beschatten. Dies ist nach Viktor Schauberger die „Grenzhaut“ in der sich die Stoffe der Erde (Wasser, Bodenleben, Humus) und die Stoffe des Himmels (Licht, Sauerstoff) mischen und Leben erzeugen. Wir sprechen von Abbau und Aufbau, von Wachstum, Reife und Abwelke, von Werden und Vergehen.

Die Kunst des Ackerns und Gärtnerns liegt nun darin, daß alle diese Vorgänge wenn auch gesteigert, so doch in ihrem natürlichen Gleichgewicht vonstatten gehen. So achten wir auf die richtige Temperatur und geben den Pflanzen Wasser bei trockenem Boden. Bei starkem Licht sorgen wir bei empfindlichen Gewächsen für lichten Schatten.

Wir wissen, daß an Sommertagen eine feuchte Luft uns gut tut und daß ein leicht bewölkter Himmel angenehm für unsere Augen ist. Ebenso ist es für die Pflanzen, deren Wachstumsfreudigkeit gerade dann am größten ist.

Das Gegenbeispiel ist die Wüste. Da kann keine „Grenzhaut“ entstehen, denn die Kräfte des Lichts und der trockenen Luft sind zu stark und ihre Aktivität verzehrt das Erdreich. Der Höhepunkt ist die Verbrennung. Wo, wie wir wissen, durch Hitze und Sauerstoff der Wasserstoff und der Kohlenstoff verzehrt wird. Bäume und Wälder aber bewirken hier einen wundervollen Ausgleich !

Die Erde schützen

In der (unberührten) Natur sehen wir wie die Erde sich schützt. Viktor Schauberger beschreibt so treffend wie im lichten Schatten höherer Bäume eine junge und noch zarte Saat aufkommen kann. Die Intensität des Lichtes wird durch die sich bewegenden Äste und Blätter zerschlagen und zerstreut sodaß es dem zarten Gewächs keinen Schaden zufügt, ja es ihnen gerade jetzt sehr gefügig ist! Er spricht von den positiv geladenen „atmosphärischen Befruchtungsstoffen“ (Licht und Sauerstoff), die zuerst gebremst und in einen Zustand der Inaktivität (oder Passivität) versetzt werden müssen, um optimal von den negativ geladenen „geosphärischen Fruchtstoffe“ (Kohlenstoff, Wasser, Bodenleben und Pflanze) empfangen werden zu können. Ein wunderbares Bild dieser Gegensätze, deren Verschmelzung zu einer Kristallisation führt, das was wir Leben und Wachstum nennen. Wir Sind als Landwirte und Gärtner ja immer bestrebt, den Boden, diese „Grenzhaut Erde“ die mit dem in ihr enthaltenen Leben ein höchst sensibler Bereich ist, nach alten uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. Wir bauen Gründüngung an, wir lassen keine Bodenfläche unbebaut oder unbedeckt, wir mulchen mit organischen Materialien. Oder wir führen die „Mulchhacke“ durch, die dafür sorgt daß die oberen 2 bis 3 cm Boden gelockert bleiben um die Verdunstung von Feuchtigkeit aus dem Unterboden zu unterbinden. Wenn das Laub der Kultoren den ganzen Boden überdeckt und das gewünschte „Kleinklima“ entsteht, dann haben wir die Natur und ihr Gleichgewicht wieder hergestellt. Und, wie wir sehen, sind es auch die Geräte, mit denen wir die Erdoberfläche zielführend behandeln, manchmal aber auch (z.B. durch tiefes Umgraben) sehr verletzen, die einen Einfluß auf das Wachstumsgeschehen haben. So ist die Art und Weise des Einsatzes, die Form der Geräte, wie auch insbesonders die Materialbeschaffenheit ein Beitrag dafür, die so lebenswichtige Grenzhaut der Erde zu schonen und zu pflegen.

Die Wirkung von Metallen im Boden

In der Natur befinden sich die Metalle zumeist in einer ausgewogenen Dosierung und in einer für den Boden neutralen chemischen Verbindung. Allerdings, nach Viktor Schauberger`s Beobachtungen sind jene Gebiete, wo es viel Eisenerz gibt, eher karge Gegenden. Dagegen zeichnen sich kupferreiche Landschaften durch üppiges Wachstum aus. Außerdem zeigt er auf, daß die auffallenden Ertragsrückgänge in der bulgarischen Landwirtschaft nach der „Modernisierung“ auf die nun überall eingesetzten Stahlpflüge zurückzuführen waren. In den dort verstreut liegenden türkischen Siedlungen, wo es immer noch die alten (üblichen) Holzpflüge gab, die zumeist von Menschen gezogen wurden, verzeichnete er keine Ertragsrückgänge. Die Stahlpflüge wurden zudem von Pferden und manchmal auch von Dampfkraft gezogen, sodaß durch höhere Widerstände mehr Abrieb und natürlich auch Wärme entstand. Zur Beweisführung seiner Feststellungen gab Viktor Schauberger Eisenfeinstteile in Wasser; es bildet sich sofort Rost und das Wasser verliert seine natürliche Spannung. Im Erdboden wird es, zumal dessen spezifisches Gewicht erhöht ist, eher absinken und für Pflanzenwurzeln fast unerreichbar sein!

Weitere negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt des Bodens durch schnellgehende Eisen und Stahlpflüge sind der Wärmeaufbau, der Wasser verdunsten läßt, und die elektrolytische Einwirkung, die das Wasser zersetzt in Wasserstoff und Sauerstoff, die beide verflüchtigen. Der Boden trocknet aus. All dies vermindert die geosphärische Spannung, das Wachstum wird gehemmt und die Erträge gehen zurück. Diese Erkenntnisse fanden bei der damaligen Regierung wenig Anklang, da Geschäftsinteressen im Vordergrund standen.

Es ist aber gerade das Eisen, das beim Durchgang und durch Abrieb eine negative Wirkung auf den Boden hat. Der Vorteil von Kupfer ist seine nichtmagnetische Eigenschaft, sodaß beim Durchgang im Boden keine elektrischen Ströme entstehen. Es unterbleibt also die wasserzersetzende elektrolytische Wirkung.

Zu erwähnen ist die Feststellung von Praktikern die mit Kupfergeräten (Pflüge, Hauen) arbeiten, daß Kupfergeräte dem Boden viel weniger Widerstand entgegensetzen als Eisengeräte. Es ist ein leichteres Arbeiten! Kupfer rostet nicht, es findet also keine Oxidation mit Kupfer oder Edelmetallen statt. So bleibt das Wasser erhalten. Viktor Schauberger sieht im Eisen einen Wasserstoffräuber, im Kupfer einen Wasserstofferzeuger ! Wir können das selbst nachprüfen, wenn wir einen Eisengegenstand auf die Zunge legen; das ist nicht angenehm.

Beim Abrieb (Verschleiß) von Kupfer findet eine Feinstverteilung von Kupfer, auch Zinn und gegebenenfalls von anderen Edelmetallenspuren im Boden statt. Es ist also eine Spurenelementdüngung für den Boden. Diese kann bei Bedarf durch eine Edelmatallmischung bestehend aus Aluminium, Chrom, Gold, Mangan, Magnesium, Nickel, Silber, Zink und, bei Mangel, auch Eisen, die an der Arbeitsfläche der Geräte genietet oder aufgelötet wird, ergänzt werden. Diese Ergänzung hat aber nur dann einen Sinn, wenn ein Boden Mangel daran hat. Wie bei allem kommt es auch hier auf die richtige Dosis an! Bei Verwendung von Eisengeräten kann die abgegebene Menge an Eisenspuren zu viel sein und , im Gegensatz zu Kupfer, sehr zerstörend sein. Haben wir hingegen einen gesunden, biologisch aktiven Boden, wo eine Minimal – Bodenbearbeitung genügt um auf krümeliger Erde beste Resultate zu erzielen, da wird ein wenig Eisen wohl die richtige Dosierung sein und sicher keinen Schaden anrichten. Dennoch ist es ein gutes Gefühl zu wissen, daß das Gerät , mit dem ich arbeite, für den Boden förderlich ist und eine gute Alternative zu den Eisengräten darstellt.

Der fruchtbare Boden

Bei einer naturgemäßen Landbewirtschaftung sorgt das Bodenleben für einen ausgewogenen Mineralstoff- und Spurenelemente – Haushalt. Mit Gaben von Urgesteinsmehl, Meeresalgen und Muschelkalk wird der Boden immer wieder bereichert, sodaß auch auf armen, oder ausgelaugten Böden ein Gleichgewicht geschaffen werden kann! Besonders eine gut organisierte Kompostwirtschaft und weitere landbauliche Maßnahmen wie die Gründüngung und das Mulchen sind nach wie vor die fundamentalen Voraussetzungen für eine dauerhafte Bodenfruchtbarkeit. Doch denken wir noch mal an die von Haus aus fruchtbaren rumänischen Böden, die nach traditioneller, also biologisch einwandfreier Bewirtschaftung mit nur Holzwerkzeugen immer gute Ernten brachten, dann aber durch die Verwendung von Eisengeräten plötzlich zusammenbrachen, so wird uns bewußt wie störanfällig auch ein intaktes Bodengefüge sein kann, wen auch nur ein Bindeglied verletzt wird.

Zu einer intakten Landschaft gehören auch Bäume, Hecken, Sträucher und viele Kräuter. Die tiefwurzelnden Bäume speichern die Niederschläge und lösen aus den tieferen Erdschichten die wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente, die in ihren Zweigen und Blättern gespeichert werden. Viele Kräuter sind Spezialisten für bestimmte lebenswichtige Nähr- und Mikrostoffe, womit sie den Boden anreichern. So werden wir so viel es geht Baumzweige und Heckenschnitt, sowie Laub und auch Waldstreu in unsere Komposthaufen einbauen. Wir bekommen dann einen sehr mineralstoffreichen Kompost, der den Pflanzen viel Vitalität und Widerstandskraft vermittelt! Wir wissen auch die reine Holzasche als Bodennährstoff zu schätzen. Dies alles dürfen wir nicht hintanstellen, es ist die Grundlage, auch bei Verwendung von bodenfreundlichen Kupferwerzeugen!

Die Geräte und ihre Anwendung:

Es gibt sie wieder, die Geräte aus Kupfer; die traditionelle Spitzhaue, den Sauzahn, der Rechen, der Spaten, der Dreizack und zwei Varianten der Kleinhaue!

In einer österreichischen Kunstschmiede wird das dafür benötigte Kupfer handwerklich bearbeitet. Es muß mit vielen Hammerschlägen getrieben und verfestigt werden. Durch das Hämmern und die Legierung mit etwas Zinn(8%) bekommt es seine Form und Festigkeit. Stiele aus Lindenholz, in geschwungener Form angefertigt, tragen dazu bei, daß die Geräte handlich und leicht sind. Ja, sie bieten sich zur Arbeit im Garten geradezu an!

Seit zwei Jahren arbeiten wir mit den Hauen. Ihre Form als Spitzhaue macht sie zu einem Vielzweckgerät. Da der Stiel nahezu zentral im Blatt verankert ist, kann die Hackarbeit auch gut mit den Seitenflächen verrichtet werden, was durch ein leichtes seitliches Kippen nach links oder rechts bewirkt wird. Sogar Gras- und Klee kann mit dieser Haue gut abgehackt werden, sogar noch besser als mit den von uns bisher favorisierten geradkantigen Hauen. Letzere könne auf einem Graspollen abprallen, wenn nicht genug Schlagkraft angewendet wird. Eine Spitzhaue schafft dagegen immer etwas, auch bei weniger Kraftaufwand, da sie sich vielmehr hindurchschneidet!

Da unser Boden , der nie mit Maschinen befahren wird, immer von lockerer Struktur ist, können wir auf das tiefere Bodenlockern ganz verzichten. Auch beim Anbauen wird der Boden nur bis Saattiefe bearbeitet. So werden Sauzahn, Grabgabel und Spaten fast nur beim Anbauen und bei der Ernte von Wurzelgemüse eingesetzt. Beim Anbauen sind die Haue und der Rechen immer gut. Der Sauzahn kann beim Pflanzen und Zwiebelstecken sehr hilfreich sein, indem wir ihn vorher genügend tief durch die Rille ziehen. So läßt sich das Pflanz- und Steckgut leichter in die Erde bringen! Der Dreizack und die Kleinhauen mit ihren Krallen werden zu den Pflegearbeiten herangezogen. Der leichte und handliche Dreizack wird flüchtig betätigt um alle noch kahlen und nach Regen etwas verkrusteten Bodenstellen aufzukratzen. Unter einer, wenn auch nur dünnen, lockeren Bodenoberschicht bleibt das Erdreich feucht, da die Erdfeuchtigkeit nicht mehr so leicht an die Sonnenerwärmte Erdoberfläche gelangen kann! Beim Auskratzen und bei Pflanzarbeiten sind Kleinhauen für eine Hand sehr zweckmäßig! Zum Ernten von Wurzeln ist ein Grabgabel leicht zu handhaben, da sie geschmeidig durchs Erdreich geht. Vielleicht gibt es sie auch mal aus Kupfer, was aber bei solchen Geräten nicht so einfach ist, da die langen und verhältnismäßig dünnen Zinken bei höherer Beanspruchung leicht verbiegen. Da tut es eben auch mal die eiserne Grabgabel. Es gibt Wurzelgemüse mit kräftigen und tiefgehenden Wurzeln, wie etwa die Pastinake oder die Schwarzwurzel. Diese können wir nur mit einem Spaten aushebeln. Aber auch da wäre mir der Kupferspaten zu schade, vor allem dann, wenn es Steine im Unterboden gibt. Sicherlich wird jeder Gärtner eine Arbeit wissen, wo auch der Kupferspaten nützlich sei. Ich denke da an das Einschaufeln und Verteilen von Kompost oder an das Einpflanzen von Zier – und Obstgehölzen wie auch Stauden.

Die Pflege der Geräte:

Kupfergeräte rosten nicht, sie brauchen also nach einer Arbeit nicht gereinigt zu werden, und wenn, dann ist dies immer leicht. Eine längere , direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Wenn wir während unseres Aufenthaltes im Garten ein Gerät mal weglegen, weil gerade nicht benötigt, dann schauen wir uns nach einem für diese Zeit schattigen Plätzchen um. Wir werden sehr acht darauf geben die doch etwas empfindlicheren Geräte nicht dort zu verwenden wo der Boden noch nicht wie ein Gartenboden kultiviert ist. Das sind z.B. stark von Gehölzen durchwurzelte Böden, solche mit Wildwuchs und Böden die noch fest und steinig sind. Hier müssen zunächst mal eiserne Grubbler, Stockhauen und Krampen ihre Dienste tun. Ist ein steiniger Boden locker genug, dann kann sehr vorsichtig und ohne Kraftaufwand mit Kupfergeräten gearbeitet werden. Das für die Werkzeuge verwendete Kupfer besteht aus einer speziellen Legierung (Zinn) und ist mechanisch (Hämmern, Dengeln) verfestigt worden. Beides trägt zur Elastizität von Kupfer sehr viel bei und ermöglicht es, Verformungen ausgleichen zu können. Im Gegensatz zu Eisenwerkzeugen läßt sich Kupfer sehr viel leichter ausbiegen, dengeln und nachschärfen. Von Zeit zu Zeit ist es gut, die stumpfe gewordenen Kanten wieder auszudengeln. So bekommen wir bei der Haue und beim Spaten eine gute Schneid und vermeiden Substanzverlust! Höchstens werden die beim Dengeln entstandenen allzu scharfen Zacken mit einem Wetzstein etwas abgeschliffen. Das Dengeln will gelernt sein; für dünne Stellen, die empfindlich sind, ist zu viel des Guten! Also auch hier heißt es sich Zeit zu nehmen und den Kraftaufwand zu mäßigen!

Die Stiele aus Lindenholz sind unbehandelt. Wir haben sie so belassen, denn ich glaube, daß dies besser ist für unsere Hände. Wir haben so den natürlichen Kontakt von Holz und Haut, wo ein Ausgleich von Luft und Feuchtigkeit (Schweiß) besser stattfinden kann als bei mit Lasuren behandelten Stiele. Wenn, dann würde ich sie mit Bienenwachs behandeln. Warm gehalten wird es mit einem Tuch fest eingerieben. Bald werden Kupfergeräte einem an`s Herz wachsen. Gerne greifen wir nach ihnen, wenn es an eine Gartenarbeit geht. Ja sie machen uns wirklich Spaß.

Jakobus Langerhorst 2002

Jakobus hat am 7.10.2013 von seinem irdischen Leben in das geistige gewechselt.

Wie ich Schnecken schätzen lernte /Jane Cobbald

Beobachtungen und Entdeckungen einer Gärtnerin

Schnecken gehören wohl zu den größten und ärgerlichsten Plagen für einen Gärtner. Angesichts der verräterischen Schleimspur oder der kümmerlichen Reste eines Salates oder einer Stangenbohne (wenn es dann schon zu spät ist) fragt man sich jedes Jahr aufs Neue, ob man mit dem Gärtnern weitermachen oder nicht lieber sein Gemüse im Laden holen soll.

Nun, mich hat der Gedanke, meine Nahrung selbst anzubauen, immer fasziniert. Aber bis vor zwei Jahren haben mich die schleimigen kleinen Biester regelmäßig in eine Krise gestürzt. Ich habe es gar nicht erst mit angeblich pflegeleichten Gewächsen wie Spinat oder Kopfsalat probiert. Unfreiwillig teilte ich meine Kartoffelernte mit Würmern und Schnecken. Um meine Tomaten und Stangenbohnen hatte ich großangelegte Schutzvorrichtungen gebaut (Wassergräben, Stelzen, Kupferfangdrähte, abgesägte Plastikflaschen und Plastikdränagen, die ich wie Wassergräben um alte Burgen rund um meine Pflanzen legte), bis sie robust genug waren, ohne Hilfe zu überleben. Es war eine kontinuierliche Schlacht. Ich zerquetschte die winzigen Wegschnecken im Kampf um meine geliebten Pflanzen, und die grösseren Schnecken warf ich in die Komposttonne in der Hoffnung, dass sie sich dort nützlich machen würden. Und doch wurde ich den nagenden Verdacht nicht los, dass diese Mittel nicht wirklich an der Wurzel ansetzten und keine echte Ursachenbeseitigung waren. Was bringt denn eigentlich so viele Arten und Sorten von Schnecken dazu, soviel Schaden anzurichten? Letztes Jahr dann stieß ich zufällig auf eine mögliche Erklärung.

Im Frühjahr 2001 bekam ich den Tipp, Gartengeräte aus Kupfer zu benutzen. Im August fiel mir auf, dass es den Kartoffelpflanzen, die ich auf einem kleinen Beet zog, gut ging und schrieb das der Qualität des Düngers zu und der Tatsache, dass ich sie mit Grasschnitt gehäufelt hatte. Es waren so viele Kartoffel, dass sie schon durch die Erde nach oben wuchsen, also pflückte ich sie und vermied dabei, die Wurzeln zu schädigen. Dann, immer optimistischer, säte ich Salat im Gewächshaus aus. Eine Woche später begann er zu sprießen und eines Abends spät lief ich mit der Taschenlampe Streife. Ich fand zwei grosse Nacktschnecken, sammelte sie auf und deponierte sie in der Komposttonne. Nach zehn Tagen waren die Salatsprösslinge zu meiner grossen Überraschung immer noch da, und ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Da ich weiter nichts entdecken konnte, vergaß ich das Ganze erst einmal.
Anfang September erntete ich meine Kartoffeln, und zu diesem Zeitpunkt begriff ich, dass etwas Seltsames im Gange war. Auch nach etlichen Kartoffelmahlzeiten aus der ersten Ernte waren immer noch etliche Kilo im Boden. Und von der gesamten Ernte hatten nur sechs Kartoffeln Schneckenfraß.

Das Wunder setzte sich 2002 fort. Im Mai war es in England überdurchschnittlich warm und nass, und so war es nicht verwunderlich, dass viele Gärtner über hohen Schneckenbefall klagten. In meinem Garten verschwand zugegebenermaßen der größte Teil der Cosmea, aber ich hatte eine Rekord-Spinatanzucht im Frühling. Die Stangenbohnen überlebten ohne jeden Schutz (bei -4°). Ich fand Schleimspuren im Gewächshaus, aber die Tomaten waren vollkommen unversehrt. Im Juni 2002 erreichte ich einen persönlichen Meilenstein: Ich warf keine einzige Schnecke mehr aus dem Gewächshaus.
Was ging hier vor? Ich fing an nachzuforschen, und auch wenn ich letztendlich meine Theorie nicht beweisen kann, möchte ich sie hier zur Diskussion stellen: Ich hatte 2001 begonnen, meine Gartengeräte auf Kupfer umzustellen. Hat Kupfer einen Einfluss auf das Verhalten von Schnecken?

In einer Unterhaltung kam ich darauf, dass das Blut von Weichtieren Hämocyanin auf Kupferbasis enthält, während menschliches Blut auf Eisenbasis funktioniert (Hämoglobin). Durch die Eisenzirkulation in unserem menschlichen Blutkreislauf kann sich ein unabhängiges elektromagnetisches Feld in unserem Körper verankern. Eisen ist magnetisierbar, und jedes Stück Eisen kann sein eigenes elektromagnetisches Feld aufrecht erhalten, auch wenn es sich im Einflussbereich eines anderen Eisenstücks befindet. Genauso gilt für uns Menschen, dass, obwohl wir im Magnetfeld der Erde leben, jeder sein eigenes unabhängiges Magnetfeld hat. Dieses Magnetfeld ermöglicht uns grundsätzlich, Dinge zu speichern, bis hin zu Gedanken und Gefühlen. Und jeder Mensch ist unterschiedlich magnetisiert, wir sind in der Lage, andere Gedanken und Gefühle zu haben als unser Nachbar. Wenn unser Blut kein eisenhaltiges Hämoglobin enthalten würde, könnten wir dann vielleicht gar kein eigenes Magnetfeld haben? Und damit auch keine eigenen Gedanken und Gefühle?

Was wäre, wenn unser menschliches Blut Hämozyanin enthielte? Kupfer hat nicht die magnetischen Eigenschaften von Eisen, und somit könnten wir kein eigenes elektromagnetisches Feld aufbauen. Wir würden wahrscheinlich mit Hämozyanin im Blut hochsensibel auf jegliche elektromagnetische Schwankung in unserer Umwelt reagieren und in einer Weise auf Änderungen im Erdmagnetfeld ansprechen, die unsere Vorstellung übersteigt. Wir wären vielleicht gezwungen zu reagieren und wären zu keinerlei unabhängigem Handeln fähig.

Was, wenn das Verhalten von Schnecken genau so beeinflusst wird? Sie reagieren auf äußere elektromagnetische Einflüsse hochsensibel. Das hieße, dass die Schnecken in erster Linie gar nicht von meinem frischen Salatsprösslingen angezogen werden, sondern auf das Magnetfeld des Gartenbodens reagieren. Ich arbeitete immer mit Gartengeräten aus Eisen, die einen magnetischen “Abdruck” im Boden hinterließen, genauso wie ein rostiger Eisennagel im Boden sein Magnetfeld hat. Davon werden dann die Schnecken angezogen. Während sie durch die für sie magnetisch anziehenden Bodenareale wandern, brauchen sie Nahrung, also essen sie meine Setzlinge, die sich dort befinden. Werfe ich die Schnecken auf den Kompost, beseitigt das nicht die Störung im Salatbeet; und die Schnecken werden immer wiederkehren.

Bearbeite ich den Boden aber mit Kupfergeräten, hat das den umgekehrten Effekt. Kupfer hinterlässt keine „magnetischen Spuren” im Gartenboden und baut somit auch keine Magnetfelder auf. Das heißt, die Schnecken werden gar nicht so stark angezogen, manche mögen den Gartenboden durchwandern, halten sich aber nicht lange auf und brauchen somit auch nichts zu fressen.

Ich habe keinerlei akademische Ausbildung, bin weder Biologe noch Physiker, aber ich würde mich sehr über Kommentare oder Feedback von Fachleuten freuen. Den Nutzen dieses Verhaltens für das Überleben der Schnecken kann ich nicht erklären. Ohne Zweifel fressen sie bestimmte Pflanzen besonders gern – ein weiterer Aspekt, den es zu erforschen gilt. Dass Schnecken auch auf minimalste Schwankungen im Magnetfeld des Gartenbodens reagieren, erscheint mir plausibel. Schließlich arbeitet auch die Homöopathie mit Mengen, die kaum messbar sind. Ich bin jedenfalls froh, dass die Schnecken meinen Garten nicht mehr verwüsten.

Jane Cobbald


LINK zu  :  Werkzeug aus Kupfer – Eine Wohltat für den Garten


Lieber Herr Stadler u. Mitarbeiter!
Ich habe schon eine Menge Kupfergeräte von Ihnen….und es ist eine große Freude! damit zu schaffen und zu arbeiten. Ich bin immer im Garten, solange die Temperaturen das zulassen! Viel Erfolg für 2014, Gesundheit und Wohlergehen und ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen!
Kurt F.

Herzlichen Dank, dass sie Altes bewahren bzw. wiedererwecken!

Im ORF gesehen, bestellt und verwendet. Ich hatte noch nie in meinem „Gartenleben“ so ein wundervolles, praktisches und einfaches Werkzeugin der Hand! Viel Erfolg für sie und ihre Firma weiterhin- ich empfehle sie gerne jedem/jeder weiter!

Mit freundlichen Grüßen als sehr zufriedene Kundin

Karin B.

10.06.2012

Ich Danke, es ist alles gut angekommen. Ich benutzte jetzt nur noch Geräte von Euch und schätze es sehr. Besonders die schönen Holzgriffe der kleinen Geräte sind schön gearbeitet. Mich stört nur etwas wie Steine solch eine Kerbe in die Hacke furchen konnten. Alles Gute!

H. B.

29.03.2012

Ich denke es passiert heute viel zu oft, dass man sich über etwas negativ äussern muss. Das hängt sicher auch mit der bescheidenen Qualität zusammen, mit der viele Dinge heute produziert werden. Deshalb möchte ich mich ganz herzlich für die tollen Geräte bedanken, die ich bei Ihnen gekauft habe und die mir seitdem das Gartenarbeiten zusätzlich verschönern. Die Qualität ist super, zusätzlich sind sie leicht und gut ausbalanciert.
Vielen Dank und einen schönen Tag

G. D.

29.03.2012

Hallo!
Danke!!
Die bestellten Geräte sind heute Mittag eingetroffen. Alle sind auf den ersten Blick in Ordnung.
Ich glaube der kleine und der große Sauzahn werden meine lieblings Geräte werden. Freu mich schon auf das Hantieren damit :-)
Die Holzgriffe fühlen sich sehr gut an :-)
Danke auch nochmal für die unkomplizierte Bestelländerung !!!!!
Wünsche einen schönen Tag und weiter erfolgreiches Arbeiten!
Liebe Grüße,
A. F.

10.12.2010

Sehr geehrter Herr Stadler,

vielen Dank! Wir nutzen Ihre Werkzeuge nun schon mehrere Jahre und sind nach wie vor begeistert. Die Geräte sehen nicht nur toll aus sondern sind auch in der Handhabung das Beste, das wir je probiert haben. Deshalb gibt es dieses Jahr für Freunde und Verwandte eine Frühjahrsvorfreude schon zu Weihnachten.

Frohe Weihnachten aus der tief verschneiten fränkischen Provinz
E. T.

21.10.2010

Liebe PKSler, vielen Dank, gestern kam ein wunderbarer „Taurus“ bei uns an, nachdem sich der alte ja merkwürdigerweise verbogen hatte.
Die Gartenarbeit mit den Kupfergeräten macht wirklich mehr Spaß. Man weiß es erst, wenn man’s kennt.

Herzliche Grüße
A. G.

5.12.2011

habe einige werkzeuge von kupferspuren im garteneinsatz und bin sehr zufrieden, macht freude damit zuarbeiten

herzlichen gruß W.A.T.  Geomantie*Kunst *Erlebnispädagogik